Aktuell

Ausstellung
Magical Soup
Medienkunst aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection und Leihgaben

Eröffnung voraussichtlich September 2020
Rieckhallen im Hamburger Bahnhof, Berlin (D)

Auf über 2.000 Quadratmetern zeigt die Gruppenausstellung „Magical Soup“ in den Rieckhallen des Hamburger Bahnhof zentrale Werke ergänzt um Leihgaben der jüngsten Künstler*innengeneration, deren gemeinsamer Ausgangspunkt das Verhältnis von Ton, Bild und sozialem Raum ist und erkundet das Verhältnis zwischen Hören, Sehen und gesellschaftlich geprägter Raumerfahrung. Zu sehen sind Medienkunstwerke, Installationen und Papierarbeiten von den 1970er-Jahren bis zur unmittelbaren Gegenwart. Ausgehend von Musik, Klängen, Geräuschen, Stimmen, ihren Notationen oder bildhaften Umsetzungen werden geographische, gesellschaftliche und imaginäre Räume verhandelt.

„Magical Soup“ versammelt Arbeiten von den Medienkunstpionieren*innen Nam June Paik, Jochen Gerz, Charlemagne Palestine, Ulrike Rosenbach und Keiichi Tanaami, von den multimedial arbeitenden Künstler*innen Nevin Aladag, Stan Douglas, Cyprien Gaillard, Douglas Gordon, Rodney Graham, Dmitry Gutov, Anne Imhof, Joan La Barbara, Pipilotti Rist, Diana Thater, Lawrence Weiner, Nicole Wermers und David Zink Yi sowie jüngere künstlerische Positionen von Korakrit Arunanondchai, Trisha Baga, Dineo Seshee Bopape, Christine Sun Kim, Sandra Mujinga und Sung Tieu.

Zweite Schenkung an Berlin

Anlässlich der Jahres-Pressekonferenz der Stiftung Preussischer Kulturbesitz wurde am 28. Januar 2015 bekanntgegeben, dass Friedrich Christian Flick der Stiftung eine weitere Schenkung von 102 Werken zur Verfügung gestellt hat.

Wie bereits in der ersten Schenkung im Jahre 2008, anlässlich derer bereits 166 Werke der Stiftung übergeben worden waren, handelt es sich auch in dieser zweiten Schenkung um zentrale Arbeiten aus der Sammlung von Künstlern wie Cindy Sherman, Katharina Fritsch, Thomas Schütte, Paul McCarthy oder Marcel Broodthaers.

"Diese Schenkung ist ein Zeichen langjährige, sehr guter Zusammenarbeit und vor allem ist sie Zeugnis der fortwährenden Unterstützung der Sammlung der Nationalgalerie" bekräftige Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie.

Beide Schenkungen werden im Herbst 2015 umfassend in einer Ausstellung am Hamburger Bahnhof zu sehen sein.

Friedrich Christian Flick Collection in Berlin verlängert bis 2021

Nach sieben Jahren wurde im Frühjahr 2011 der Vertrag zwischen der Friedrich Christian Flick Collection und der Stiftung Preussicher Kulturbesitz auf weitere zehn Jahre bis mindestens 2021 verlängert. Einen entsprechenden Vertrag haben Friedrich Christian Flick und der Präsident der Stiftung  Hermann Parzinger im März 2011 unterzeichnet.

Hermann Parzinger sagte dazu: „Die Kooperation mit Friedrich Christian Flick hat sich schon in den vergangenen Jahren als überaus fruchtbar erwiesen. Der Hamburger Bahnhof konnte sich als international hoch anerkannte Adresse für zeitgenössische Kunst weiter profilieren. Dass wir die Zusammenarbeit nun in dieser Form fortsetzen können, freut mich außerordentlich.“

Somit werden auch in den nächsten zehn Jahren verschiedene  Ausstellungen aus dem Konvolut der Friedrich Christian Flick Collection in den Rieckhallen im Hamburger Bahnhof gezeigt werden. Wie bisher sowohl in Form monografischer Ausstellungen wie auch thematischer Gruppenausstellungen.

„Mit dem räumlichen und inhaltlichen Zugewinn wurde das Haus zu einem der weltweit größten Museen zeitgenössischer Kunst mit einer Ausstellungsfläche von rund 13.000 Quadratmetern, allein 6.000 in den neu gewonnenen Räumen. Zahlreiche Ausstellungen wurden in den vergangenen Jahren aus der Sammlung heraus entwickelt, darunter die viel beachtete und breit diskutierte Erstpräsentation der Sammlung im Jahr 2004, die aufwändige Ausstellung „Jenseits des Kinos. Die Kunst der Projektion“ im Jahr 2006 sowie die monografischen Präsentationen, die Künstlern wie Urs Fischer 2005, Wolfgang Tillmans 2008 oder Bruce Nauman 2010 gewidmet waren.“ (Auszug aus der Pressemitteilung der Stiftung Preussischer Kulturbesitz vom 16. Mai 2011)